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Umgang mit negativem Umfeld

Umgang mit negativem Umfeld

Gerade der Umgang mit einem eher negativ geprägten Umfeld kann sehr entscheidend sein, wie es dir geht.

Denn oft zieht uns eine solche Negativität selbst herunter und wir können in einen negativen Sog geraten. Daher gilt es, negative Stimmung so gut es geht von unserem Leben fernzuhalten.

Mit diesem Artikel wollen wir dir aufzeigen, was du aktiv tun kannst, um mit einem solchen Umfeld ‚fertig zu werden‘.

Denn du hast es verdient, glücklich durchs Leben zu gehen!

Option 1: Aktive Konfrontation

Hierbei sprichst du aktiv an, was dich stört. Für diese Variante solltest du dich entscheiden, wenn dein Umfeld grundsätzlich gesprächsbereit sowie umgänglich ist.

Fängt dein Gegenüber dagegen ziemlich schnell an zu toben, so kann dies nach hinten losgehen.

Auch solltest du diese Variante wählen, wenn dir die Person viel bedeutet und du sie nicht verlieren willst. Ebenso ist diese Option bei Familienangehörigen zu bevorzugen, da wir uns nicht von der Familie abwenden sollten.

Umgang mit negativem Umfeld

Bedeutest du ihr genauso viel, so wird sie den Dialog mit dir führen und ihr könnt gemeinsam eine Lösung finden.

Denn niemand, dem du etwas bedeutest, kann wollen, dass es du dich schlecht fühlst!

Extratipp:

Formuliere deine Sätze immer in der Ich-Form.

Hier ein kleines Beispiel: „Ich fühle mich von dir vernachlässigt und ich habe das Gefühl, dass ich dir egal bin.“

Niemand kann sagen, wie du dich fühlst, außer du selbst und deine Meinung ist auch deine Meinung.

Beginnst du dein Gespräch mit „Du bist der Grund, warum es mir so geht…“ ist der Fokus ein anderer und dein Gegenüber wird sofort in die Verteidigungshaltung gehen.

Daher nutze die Kraft der Ich-Form zu deinem Gunsten.

Option 2: Den Kontakt reduzieren/vermeiden

Dies erscheint auf den ersten Blick nach einer weniger schönen Option.

Doch mache dir bewusst, wie sehr dich dein Gegenüber herunterzieht und ob es nicht besser wäre, wenn du die Person seltener siehst?

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Kontakt reduzieren

In unserem Leben wird sich unser Umfeld immer wieder mit der Zeit verändern, das ist völlig normal. Denk nur mal zurück an die Schule.

Sicher hattest auch du in der Schule Freunde, mit denen du heute nichts mehr zu tun hast. Die Gründe sind hierbei natürlich sehr vielfältig. Nach der Schule verlieren sich sehr viele Freunde aus den Augen. Das ist fast schon natürlich.

Du kannst aber solch eine Veränderung auch bewusst anstoßen, indem du den Kontakt ein Stück weit reduzierst. Das muss nicht mit einem Schlag von 100 auf 0 sein.

Verabrede dich etwas seltener und reduziere insgesamt den Kontakt ein wenig.

Du wirst sehen, wenn du immer weiter den Kontakt Stück für Stück reduzierst, wird man sich irgendwann nicht mehr bei dir melden. Du tust das ja auch nicht bei Menschen die sich nie zurückmelden.


Manchmal ziehen uns auch Personen herunter, mit denen wir sowieso wenig gemeinsam haben. Das können zum Beispiel die Arbeitskollegen sein oder auch Menschen im Sportverein, die wir nur wenige Stunden in der Woche um uns haben.

Du wirst selbst merken, ob du den Kontakt aufrecht erhalten möchtest. Wenn du gefragt wirst, warum ihr euch seltener trefft, dann sei ruhig ehrlich, du kannst es dann mit dem Gespräch versuchen (Mit dem Extratipp natürlich 😉 ).

Eine Maßnahme könnte bspw. sein, die Mittagspause lieber mit einem anderen Kollegen zu verbringen oder deinem Kollegen vermehrt Mails zu schreiben anstatt zu telefonieren.

Es gibt hier etliche Möglichkeiten, wie du den Kontakt reduzieren kannst. Du solltest dir aber auch bewusst machen, was es heißt eine Person aus den Augen zu verlieren.

Fazit – Umgang mit negativem Umfeld

In diesem Artikel haben wir dir zwei einfache Möglichkeiten vorgestellt, mit denen du es schaffen kannst, deinen Umgang mit einem negativen Umfeld zu verbessern, damit es dir langfristig besser geht.

Die erste Variante ist das Gespräch zu suchen. Findet gemeinsam eine Lösung, damit du nicht mehr von deinem Gegenüber heruntergezogen wirst. Wenn die andere Person es schafft, sich zu ändern, wird es als netten Nebeneffekt auch ihr besser gehen.

Du solltest dir vor dem Gespräch unbedingt einige unserer Rhetorik-Artikel durchlesen, um gut vorbereitet zu sein!

Die zweite Variante ist das Reduzieren eures Kontaktes. Hierzu wirst du dich mit der anderen Person einfach seltener treffen und wenn du merkst, dass es dir ohne sie deutlich besser geht, wirst du sie von selbst nicht mehr sehen wollen.